Vorvermarktung: Termine und Infos für Ramtel und Warmbronn

Mittlerweile gibt es konkrete Termine und neue Informationen zur geplanten Vorvermarktung der Telekom im Ramtel und in Warmbronn. Wir danken der Telekom für die Transparenz und offene Kommunikation uns gegenüber.

Zeitraum der Vorvermarktung:

4. Februar – 5. Mai 2020

In dieser Zeit kann jeder Interessent einen Vorvertrag bei der Telekom abschließen, d.h. man bucht einen Glasfasertarif. Von 50 – 1000 Mbit/s Downloadrate und 10 – 500 Mbit/s Uploadrate ist für jeden Bedarf etwas dabei. Der Vertrag kommt aber erst zustande, wenn sich mind. 26 % im Ausbaugebiet für den Anschluss entscheiden und tatsächlich ausgebaut wird. Über den genauen Ablauf werden wir noch mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung informieren oder ihr besucht die Informationsseite der Telekom (Link unten).

 

Die Telekom wird allen Interessenten die Möglichkeit geben, sich umfassend zu informieren. Den Auftakt bilden insgesamt vier Informationsveranstaltungen, zwei im Ramtel und zwei in Warmbronn. Die Termine und Orte sind:

Dienstag, 21.01. 19-20 Uhr
Mittwoch, 29.01. 19-20 Uhr
Ramtel
August-Lämmle-Schule, Gerlinger Str. 43-47
Google Maps
Mittwoch, 22.01. 19-20 Uhr
Donnerstag, 30.01. 19-20 Uhr
Warmbronn
Vereinssaal Spvvg Warmbronn 1910 e.V., Büsnauer Str. 87
Google Maps

Wir werden an allen vier Terminen vor Ort sein und euch vor und nach der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung stehen.

 

Zusätzlich bietet die Telekom Bürgersprechstunden an, wird mit einem Info-Truck präsent sein (Termine und Standorte kommen noch), hat eine Hotline eingerichtet und kann im Shop im Leo-Center besucht werden. Alle Informationen und Telefonnummern finden sich auf der Homepage der Telekom:

www.telekom.de/jetzt-glasfaser

 

Natürlich stehen auch wir euch jederzeit für Fragen und beratend zur Verfügung. Im Zeitraum der Vorvermarktung werden wir unseren kostenlosen Beratungsservice intensivieren. Die nächsten Termine sind:

15. Januar19. Februar
18. März15. April

Bei Bedarf werden wir zusätzliche Termine anbieten. Infos und Ort zu unserem Service findet ihr auf unserer Homepage.

Ansonsten sind wir auch per E-Mail und Kontaktformular oder über Facebook und Twitter jederzeit erreichbar.

9 Kommentare

  • Martin Schindel, Warmbronn

    Der Ausbau erfolgt in Leonberg in Gebieten mit Häusern, die überwiegend in die Jahre gekommen sind und die demzufolge eher nicht über eine Netzwerkverkabelung verfügen. Und eine nachträgliche Verkabelung wird in den meisten Fällen aufwändig bis kaum möglich sein.

    Andererseits dürften in den meisten Fällen Telefonkabel so verlegt sein, dass es möglich ist, den Router hinreichend zentral im Arbeits-/Wohnzimmer zu platzieren.

    Deshalb finde ich es etwas schade – und auch eher das Interesse dämpfend – wenn die Aussage im Raum steht, dass die Verbindung zwischen NT und Router über ein Netzwerkkabel erfolgen MUSS.

    Es gibt technische Möglichkeiten über bestehende Telefonkabel eine Transferrate von bis zu 1GBit/sec zu erreichen: im einfachsten Fall sollte der NT einfach einen zusätzlichen DSL-Anschluss bereitstellen, der G.fast unterstützt.
    Bietet der NT, den die Telekom installieren wird, so einen DSL-Anschluss?
    Und falls der NT der Telekom diesen Anschluss nicht bietet, dann kann man das mit einem nachgelagerten GigaBit/G.fast-Konverter immer noch in eigener Regie machen.

    Auf der anderen Seite nimmt der Router dann dieses DSL entgegen: beispielsweise kann die FritzBox 7590 Supervectoring (was für den XL-Tarif mit 250MBit/sec ausreichend wäre) und die kommende Fritzbox 5550 bietet dann auch G.fast.

    Damit kann der NT z.B. auch direkt neben dem HÜP im Keller eines Einfamilienhauses sitzen und trotzdem kommt am Router im Arbeits-/Wohnzimmer über die Telefonverkabelung wie seither das DSL-Signal an – dann mit 1GBit/sec statt mit den seither maximal möglichen 50MBit/sec durch die Neckarcom.

    Mit der Aussicht kann an sich dann vielleicht leichter für einen Glasfaseranschluss entscheiden.
    Oder wie seht ihr das?

    • Daniel Pötzsch

      Hallo Martin,

      zur Hausverkabelung wird es von uns noch einen separaten Bereich geben, der sich derzeit im Aufbau befindet. Ich versuche trotzdem, die Punkte grob zu umreißen und deine Frage zu beantworten.

      Für Einfamilienhäuser ist es sicher leichter. Hier kann im Prinzip aus dem vollen, technischen Repertoire geschöpft werden, eben auch das von dir angesprochene G.fast, oder allgemein ausgedrückt: Man kann zwischen Glasfasermodem und Router auf Medienkonverter setzen.
      Ob das ganze technisch und finanziell sinnvoll ist, muss jeder für sich individuell entscheiden. Nachteil an Medienkonvertern ist, dass man zwei Geräte braucht. Je nach Technik und Gerät wäre es günstiger, in die Hausverkabelung zu investieren, was bei Einfamilienhäuser ebenfalls einfacher und damit günstiger ist. Das Haus, in dem ich wohne, stammt aus den 70ern, keine Leerrohre, viele Flachbandkabel. Aber das Telefonkabel hat man tatsächlich (vielleicht in weiser Voraussicht?) durch ein Leerrohr zur TAE-Dose gelegt.

      In Mehrfamilienhäusern muss das Glasfasermodem in der Wohnung sitzen und damit muss Glasfaser vom Keller in die Wohnung gezogen werden. Wir haben von der Telekom heute erfahren, dass die Kosten für die Steigleitung im Treppenhaus (oder in Versorgungsschächten, etc.) von der Telekom getragen werden, wenn im Haus ein Produktvertrag vorliegt. Innerhalb der Wohnung könnte man wie im Einfamilienhaus auf Medienkonverter setzen, um das Signal vom Flur z.B. ins Arbeitszimmer zu bekommen.

      Zusammenfassend muss man aber sagen, dass Glasfaser oder Netzwerkkabel die sauberste und zukunftsfähigste Lösung sind, die von unserer Seite klar empfohlen wird. Die anderen genannten Lösungen sind technisch machbar, sollten aber allenfalls eine Übergangslösung sein, falls z.B. in den nächsten Jahren eine Renovierung geplant ist und man jetzt nichts an der Verkabelung machen möchte. Aber auch hier empfiehlt es sicher eher, auf Aufputzlösungen zu setzen.

      Ja, das Thema Hausverkabelung lässt noch Fragen offen, die wir auf der geplanten Seite alle beantworten werden. Den Aufwand und die Kosten schätzen wir allerdings für geringer an als von dir beschrieben und auch dem „kaum möglich“ würde ich so nicht zustimmen. Wenn der Glasfaserausbau wirklich an der Hausverkabelung scheitert, dann läuft irgendwas falsch. Die Telekom wird auf jeden Fall dabei unterstützen, Lösungen zu finden. Ansonsten empfiehlt es sich, den örtlichen Elektriker zu Rate zu ziehen.

      Bist du Donnerstag in Warmbronn? Wir würden das Thema gerne vertiefen. Ansonsten kannst du uns auch im Bürgerzentrum zu unserer Beratung besuchen, alternativ können wir auch gerne telefonieren, da ich hier an einem technischen Meinungs- und Wissensaustausch interessiert bin.

      Vielen Dank für dein Interesse
      Daniel

    • Andreas Diesner

      Alternativ kann der Router auch im Keller beim Glasfaser Anschluss bleiben und man nutzt die PowerLAN Technik um z.B. mit den Geräten von Devolo über das Stromnetz das Netzwerk im Rest des Hauses zu verteilen.

      Zu hoffen das an nah genug am Verteiler sitzt das über Supervectoring noch eine brauchbare Datenrate bei einem ankommt halte ich für die falsche Strategie.

    • Daniel Pötzsch

      Für Einfamilienhäuser sicher eine praktikable Lösung. Allerdings kann die tatsächliche Datenrate deutlich unter der maximal möglichen liegen und somit die gebuchte Geschwindigkeit ausbremsen. Auch hier entstehen zusätzliche Kosten für die Geräte, sodass man im Einzelfall abwägen muss, ob es nicht effektiver ist, eine vernünftige und zukunftsfähige Verkabelung zu realisieren.
      Falls man aber in ein paar Jahren z.B. plant zu renovieren oder aktuell 50 oder 100 Mbit/s ausreichen, ist es auf jeden Fall eine gute Übergangslösung.

    • Martin Schindel, Warmbronn

      Vielleicht noch als Nachtrag: wir hatten dazu noch eine Offline-Diskussion (danke dafür).

      Als Quintessenz hat sich für mich daraus ergeben, dass man bei den Überlegungen, ob/wie man die Glasfaser verlegen kann, nicht zu sehr an den bestehenden Leitungen entlang denken darf. Und nachdem ich mir im Baumarkt den notwendigen Mini-Kabelkanal (10mmx10mm) mal angesehen habe, kann ich mir jetzt auch ein deutlich näher am Router endendes Glasfaserkabel vorstellen.

      Von den vielen Beschreibungen, die die Telekom zum Thema so anbietet, finde ich das übrigens am besten (und passt hoffentlich auch für Leonberg): https://www.telekom.de/hilfe/downloads/leitungswege-glasfaseranschluss-vorbereiten.pdf

  • Andreas Diesner

    Ich habe als Warmbronner Glasfaser von Neckarcom Zuhause und werde (falls möglich) mir auf jeden Fall einen Anschluss der Telekom legen lassen. Bis vor 1 Jahr war das schnellste was ich von Neckarcom bekommen konnte ein 50/10 Anschluss. Mit häufigen Ausfällen in den ersten Jahren. Die Aussicht auf ewig auf den einen (meiner Meinung nach rückständigen) Anbieter festgelegt zu sein finde ich erschreckend. Kupfer von der Telekom habe ich nicht im Haus, die Telekom hat damals einen weiten Bogen um unser Neubaugebiet gemacht.

    Danke für eure Arbeit!

  • Müller-Fiedler Roland

    Wir haben vor kurzem erst von Telekom zu Neckarcom gewechselt, da das bisher die einzige Möglichkeit für einen schnellen Internetzugang in Warmbronn war. Weiß jemand, ob FTTH dann auch für Neckarcom-Kunden zur Verfügung steht? Oder muss man erneut wechseln? Das wird wohl viele Warmbronner betreffen.

    • Daniel Pötzsch

      Hallo Herr Müller-Fiedler,

      die ersten 24 Monate muss man zur Telekom wechseln. Dafür entfallen die Erschließungskosten komplett, die sonst mehrere hundert bis tausend Euro betragen. Aus unserer Sicht hat der Anschluss der Telekom gegenüber der NeckarCom drei Vorteile:
      – Freie Anbieterwahl nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Ob die NeckarCom Tarife anbieten wird, wissen wir noch nicht, bringen wir aber gerne in Erfahrung.
      – Günstigere Tarife. Der Tarif über 50 Mbit/s im Download ist bei der Telekom z.B. 10,- Euro günstiger als bei der NeckarCom, rechnet man Neukundenboni mit ein, beträgt die Ersparnis in den ersten 2 Jahren sogar bis zu 20,- Euro pro Monat.
      – Höhere Bandbreiten. Bei der NeckarCom ist bei 50 Mbit/s Schluss. Die Telekom bietet Tarife bis 1000 Mbit/s an. So ist für jeden Bedarf etwas dabei.

      Detaillierte Informationen zum Angebot der Telekom und was das für die Warmbronner bedeutet, werden wir spätestens Montag online stellen. Oder Sie kommen zur Informationsveranstaltung der Telekom, wir werden vor Ort sein. Oder Sie besuchen uns in unserem Beratungsservice.

  • Armin Neumaier, Ramtel

    Stark ! Vielen Dank für eure tolle Arbeit über die ganzen Jahre. LG Armin Neumaier

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