Leonbergs erste Schritte auf den Weg zur Glasfaser

Abseits des eigenwirtschaftlichen Vectoring-Ausbaus der Deutschen Telekom, der sich leider länger hinzieht, sind auch auf städtischer Seite in den letzten Monaten die Weichen auf Glasfaser bis ins Gebäude gestellt. In diesem Artikel fassen wir die Beschlüsse und Geschehnisse seit Amtsantritt von Oberbürgermeister Martin Kaufmann zusammen.

Was hat sich in letzter Zeit getan?

  • Der Gemeinderat hat einstimmig 20.000 EUR für ein Ausbaukonzept und 100.000 EUR für eine Masterplanung (Gesamtkonzept mit Planung der Leerrohre, Kabelwege bis in die Gebäude, Knotenpunkte) zur Verfügung gestellt.
  • Der Finanz- und Verwaltungsausschuss des Gemeinderats hat einstimmig beschlossen, dass wir als Agenda-Gruppe Glasfaser verstärkt und aktiv mit eingebunden werden.
  • Ein Treffen mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt, Benjamin Schweizer, am 01.02.2018 hat gezeigt, dass die Stadt endlich auf flächendeckende Glasfaserversorgung setzt.
  • Herr Oberbürgermeister Kaufmann möchte die Beauftragung der Masterplanung und das Thema Glasfaserausbau in die Hände der Leo Energie GmbH & Co. KG (kurz: Leo Energie, eine Tochter der Stadtwerke) geben.
  • Wir haben uns am 20.03.2018 mit Frau Kägebein, der technischen Geschäftsführerin der Leo Energie, und Herrn Dr. Vonderheid (kaufmännischer Geschäftsführer) zur Abstimmung und für einen gemeinsamen Fahrplan getroffen:
    • Bevor die Leo Energie tätig werden kann, müssen die Gremien der Gesellschaft zustimmen. Die nächste Sitzung ist im Juni.
    • Anschließend soll ein Berater beauftragt werden, der Konzept und Masterplanung auf den Weg bringen soll.
    • Bis Juni ist man aber nicht untätig, sondern wird mit uns potentielle Dienstleister für die Masterplanung sondieren. Wir dürfen Berater vorschlagen.
    • Wir sollen aktiv eingebunden sein, dürfen das Projekt beratend begleiten und sollen bei Entscheidungen mit eingebunden werden.

Wir begrüßen den eingeschlagenen Weg und verstehen, dass das Projekt noch ganz am Anfang steht. Die verlorene Zeit aus der Vergangenheit kann sicher nicht über Nacht aufgeholt werden. Dennoch erwarten wir eine zunehmende Dynamik, hohe Priorisierung und entsprechend rasche Umsetzung von Einzelschritten.

4 Kommentare

  • Hallo Dniel,
    in der ganzen Gleiwitzer str. steht kein einziger Kasten daher war die Frage war’s das ,
    in der Bresslauer str, stehen die neuen Kästen bei uns keiner.
    Das wären von dort aus bestimmt mindestens 80-100 Meter bis zu unserem Haus!
    Grüße
    Andreas Lange

  • Guten Abend mein Name ist Andreas Lange,
    und ich dachte eigentlich dass es im März voll klappen würde dass die Anschlüsse fertig werden jetzt sind sie bis zur Gleiwitzer Str. verlegt worden aber nicht in der Gleiwitzer Str. soll es das gewesen sein oder passiert da noch was?
    Grüße
    Andreas Lange
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    • Daniel Pötzsch

      Hallo Herr Lange,
      kurze Antwort: Das soll es gewesen sein.
      Ausführliche Antwort: Bei den von Ihnen beschriebenen Verlegearbeiten handelt es sich um den privatwirtschaftlichen Ausbau der Telekom, mit dem die Stadt nichts zu tun hat und der unabhängig von den Bestrebungen der Stadt und von uns ist. Die Telekom hat die Verteilerkästen mit Glasfaser erschlossen; von dort aus geht es über die bereits vorhandenen Kupferkabel weiter. Daher muss in der Gleiwitzer Str. nicht zwangsweise Glasfaser verlegt werden, je nach dem, wo Ihr Verteilerkasten steht und über welche Strecke dieser angeschlossen wird. Die Tiefbauarbeiten sind fertig, was zum Teil noch fehlt, ist die aktive Hardware in den Verteilerkästen. Wir haben das in einem anderen Artikel zusammengefasst: https://www.glasfaser-leo.de/vectoring-ausbau-aktueller-stand/

      Wir wollen einen Schritt weitergehen und das Glasfaser bis in die Gebäude haben. Dafür sind wir gerade dabei gemeinsam mit der Stadt Leonberg die ersten Schritte zu gehen.

      Viele Grüße
      Daniel

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