Glasfaser für Leonberg

Liebe Bürgerinnen und Bürger

Die Telekom hat im Ramtel, Warmbronn, in der Kernstadt und in Eltingen zügig gearbeitet: Der Glasfaserausbau in Leonberg kommt gut voran. Das Ziel der Gigabit Region Stuttgart ist, dass 90 Prozent der Haushalte bis 2030 Zugang zu einem Glasfaseranschluss erhalten.

Leonberg hat im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden mittlerweile eine recht hohe Ausbauquote, so dass die Gigabitregion Stuttgart vorerst wohl bevorzugt schlechter versorgte Gebiete ausbauen wird. Allerdings spielen auch wirtschaftliche Gründe eine Rolle, in die wir keinen Einblick haben.

Um den Jahreswechsel gab es in Rutesheim und Silberberg heftige Diskussionen über den Glasfaserausbau. Denn in Rutesheim wollte plötzlich die Deutsche Glasfaser ausbauen, zog sich dann aber zurück. Da der Silberberg direkt an den Heuweg angrenzt, schwappte die Diskussion auf den Silberberg über - wenn auch nie ein gemeinsamer Ausbau offiziell zur Debatte stand.

Unser Ziel ist nach wie vor der Ausbau von ganz Leonberg, dafür werden wir uns auch 2022 einsetzen. Auch den Ausbau weiterer Gebiete in Leonberg werden wir tatkräftig unterstützen.

Aktuell bieten wir keinen regelmäßigen Beratungstermine an, da uns momentan sehr wenig Fragen erreichen. Wir planen den Service wieder aufleben zu lassen, spätestens wenn es weitere konkrete Ausbaupläne in Leonberg gibt.

Ihr könnt uns nach wie vor gerne per E-Mail, über unsere Homepage oder über die sozialen Medien kontaktieren. Gerne nehmen wir dann persönlich mit euch Kontakt auf.

Eure Glasfaser-Initiative

Leonberger Perspektive: Glasfaser für Rutesheim

In Rutesheim wollten nach Initiative der Stadt gleich zwei Anbieter einen Glasfaserausbau vornehmen. Da die Deutsche Telekom ihre Aktivitäten konkretisiert hat, zog die Deutsche Glasfaser ihre Ausbaupläne jetzt zurück.

Nachdem auch der zu Rutesheim gehörende Heuweg bei der Planung zuerst (sowohl bei der Deutschen Glasfaser, als auch bei der Telekom) leer ausging, konnten wir leider auch nicht erreichen, dass der direkt anschließende Leonberger Silberberg gleich mit bedacht wird. Mittlerweile hat die Deutsche Telekom den Heuweg in den Ausbau inkludiert. Nach unseren Informationen orientiert sich die Telekom beim Ausbau an den kommunalen Grenzen, weswegen der Silberberg separat betrachtet wird.

Wir sind der Meinung, die Gigabit Region Stuttgart und der Zweckverband hätten in diesem Fall koordinierend eingreifen müssen, um Ausbaukapazitäten sinnvoll zu nutzen und möglichst schnell einen flächendeckenden Ausbau zu erreichen. Ein gemeinschaftlicher Ausbau von ganz Rutesheim und dem Silberberg wäre für die Gigabit Region besser gewesen.

Seite 6 im Amtsblatt 51/52 2021 der Stadt Rutesheim: Glasfaser für Rutesheim. Deutsche Glasfaser zieht sich zurück. Telekom will zeitnah ausbauen.

Ein Ausbautermin für den Silberberg ist uns bisher nicht bekannt.

Leonberger Schulen: W-LAN und Glasfaseranschlüsse

Die Stadt Leonberg hat nach endlos langer Zeit endlich das W-LAN für die Schulen auf den Weg gebracht. Jedoch müssen wir festhalten: Entgegen der Pressemitteilung der Stadt Leonberg ist W-LAN lediglich Infrastruktur, die ein notwendiger Baustein für eine Digitalisierung der Schulen ist. W-LAN allein ist keine Digitalisierung.

Pressemitteilung der Stadt Leonberg: Gemeinderat macht Tempo bei der Digitalisierung an Schulen

Ein anderes Thema sind die Glasfaseranschlüsse der Schulen. Bereits 2019 hatte die Stadt eine Handlungsempfehlung eines Beraters zum Anschluss der Schulen vorliegen: Das Schulnetz mit Fördergeldern ausbauen. Im Schulbericht 2020/2021 (veröffentlicht im Sommer 2021, Seite 14 in der PDF-Datei) findet sich ein Abschnitt zum Thema "Breitbandanbindung Schulen". Dort ist von "zurückgestellten Maßnahmen" und einer "vorläufigen Förderzusage" die Rede. Das klingt, als wäre ein früheres Handeln nachteilig gewesen - was nicht richtig ist. Der aktuelle Stand zum Thema und der wahre Grund der Verzögerungen bleibt intransparent. Wir vermissen eine transparente Kommunikation von städtischer Seite.

Bundesnetzagentur: Grundversorgung


Die Bundesnetzagentur muss bis zum 1. Juni 2022 Regeln zur Grundversorgung festlegen und Parameter für Down- und Upload sowie Latenz konkretisieren. Im Raum stehen eine Downloadrate von mindestens 10 Mbit/s, eine Uploadrate von mindestens 1,3 Mbit/s und eine Latenz von maximal 150 Millisekunden. Dies ermögliche Nutzung aller für die Grundversorgung wesentlichen Internetdienste.

Wir sind der Meinung, dass diese Eckwerte nicht zeitgemäß, realitätsfern und damit zu niedrig sind. Offenbar hat der Digitalausschuss des Bundestages das auch erkannt und möchte nachjustieren.

Bundesnetzagentur: Anhörung zu Anforderungen an Grundversorgung mit Telekommunikationsdiensten

Recht auf schnelles Internet: Abgeordnete pochen auf ambitioniertere Grundversorgung (netzpolitik.org)
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